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| Cover Design: Ott + Stein, Berlin; Scan: Christine Berkenhoff |
Zwar ist in Kosks Werkkommentaren wiederholt von der "Logik" des Klangmaterials die Rede, von der "Kohärenz" und der "Stringenz" musikalischer Formen. Aber damit ist weder die teleologische, auf eine Erlösung hin ausgerichtete Form klassischer Provenienz gemeint, noch ist es ihm um die Konsequenz- und Vollständigkeitsästhetik der frühen Avantgarde zu tun.
Kosk sucht stattdessen Spannungsverhältnisse, die sich nicht auflösen lassen; er schafft Antithesen, die sich einer Synthese verweigern. Kosks Logik ist eine der Brüche und Unvorhersehbarkeiten.
Gesamtspielzeit: 75' 27''
